Ein ganzes Haus zog aus… und wieder zurück!

Unser Einzug ins sanierter Stammhaus

Im April 2017 wurde das Stammhaus unserer Kita komplett leergeräumt und die einzelnen Gruppen in die unterschiedlichsten Domizile ausgelagert. Vom Keller bis zum Dachboden standen umfangreichste Sanierungsarbeiten an, denn schließlich war es an der Zeit, unserem „alten Haus“ endlich neuen Charme einzuhauchen. Nach vielen Monaten Baustelle und einer nicht eingeplanten Verzögerung stand nun, in den Herbstferien, endlich der Rückzug in unser altes, neues Stammhaus an. Hierfür wurde unsere Kita komplett geschlossen, denn dieses geordnete Chaos wäre bei laufendem Betrieb so erfolgreich nicht möglich gewesen. Vom 26. Oktober bis einschließlich 31. Oktober wurden die Ärmel hochgekrempelt und wirklich das gesamte Team unserer Einrichtung packte mit an. Vorweg… als teambildende Maßnahme gibt es nichts Besseres als einen solchen Umzug, denn alle hielten zusammen, halfen sich gegenseitig und trugen so zum perfekten Ergebnis bei. Es wurden unzählige Kiste gepackt, einzelne Planungen kurzerhand über Bord geworfen, ausgepackt, aussortiert, eingekauft und schließlich eingeräumt. Ein Umzugsunternehmen stand uns während dieser Zeit tatkräftig zur Seite und war insbesondere für den Transport der schweren und sperrigen Möbel, Elektrogeräte und Kartons zuständig. Nachdem die Mäuse- und Igelgruppe gleich zu Beginn des Umzugs aus dem ersten Stock des Neubaus ausgezogen waren, stand fest, was fast schon jeder geahnt hatte… so können die Fröschekinder und ihre Erzieherinnen hier nicht wieder einziehen. Die über 50 Kinder der beiden Ganztagesgruppen hatten nämlich ihre Spuren hinterlassen, die extra angebrachten Garderoben und Pinnwände verursachten tiefe und unübersehbare Löcher in den Wänden. Da aktuell kein Budget für eine Auffrischung dieser Räumlichkeiten eingeplant war, krempelte das Team kurzerhand selbst die Ärmel hoch, besorgte Farbe und Malerutensilien und verpasste den Wänden im Gruppenraum, im Gang, sowie im Bad einen frischen Anstrich. Schließlich sollen sich auch unsere Fröschefamilien künftig hier wieder wohlfühlen. Neben den Gruppenräumen galt es auch unsere Turnhalle, die Kindergartenküche, die Werkstatt, sowie den Multifunktions-, bzw. Schlafraum im Erdgeschoss zweckgemäß, wohnlich, gemütlich und einladend für Ihre Kinder einzurichten. Wirklich jedes Kind soll sich künftig hier wohlfühlen und dadurch ganz nebenbei in seiner Entwicklung gestärkt und unterstützt werden. Unser ehemaliges Bällebad im ersten Stock ist nun ein Aktivraum, der für gezielte Angebote, den Sprachkurs, Therapeutenbesuche und Elterngespräche genutzt werden kann. Die wohl größte Veränderung gab es wohl jedoch im Hort. Hier werden künftig bis zu 50 Kinder im zweiten Stock unseres Hauses ihren Platz finden. Die Kolleginnen stellte dies vor einige Herausforderungen bei der Einrichtung der einzelnen Räumlichkeiten. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Neben all den praktischen und zweckmäßigen Anforderungen, die es zu berücksichtigen galt, hat das Team der beiden Hortgruppen eine wunderbare Wohlfühloase geschaffen und sorgt so für den notwendigen Ausgleich zum oft stressigen Schulalltag der Kinder. Unser Dank gilt nun, nach all den aufregenden Umzugstagen, insbesondere unserer Leitung, Frau Strätling-Busch, unserem Pfarrer, Herrn Manfred Krumm, sowie unserem Kirchenpfleger Herrn Reinhard Dietsche, die mit nahezu unermüdlicher Geduld stätig versucht haben, all unsere Ideen und Wünsche zu verwirklichen und die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Aufrichtigen und herzlichen Dank dafür, wir wissen dies sehr zu schätzen. Auch bei Ihnen, liebe Eltern, möchten wir uns für Ihr aufgebrachtes Verständnis bedanken. Wir wissen, dass diese nicht eingeplante Schließzeit einige vor Herausforderungen gestellt hat.

Stempfle/Pusteblumengruppe