Informationen zur erweiterten Notbetreuung der Kinder der Kita Christkönig

Ab dem 25. Mai 2020 treten wieder neue rechtliche Bestimmungen zur Notbetreuung in Kindertagesstätten in Kraft, über die wir Sie mit diesem Anschreiben informieren wollen.
Wir werden, wie bereits in den letzten Wochen, die von Veränderungen betroffenen Eltern (z. B. Eltern der Vorschulkinder) anrufen und dadurch persönlich informieren!

I: Im Einzelnen gelten folgende gesetzliche Regeln ab dem 25. Mai 2020:
1. „Die Betretungsverbote für Kindertageseinrichtungen werden bis
einschließlich 14. Juni 2020 grundsätzlich verlängert.…..“
2. „Die Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen wird auf folgende
Gruppen ausgeweitet:

– Vorschulkinder
Vorschulkinder dürfen ihre Kita wieder besuchen. Ihnen soll damit der Abschied aus ihrer Einrichtung ermöglicht werden. Berechtigt sind die Kinder, die zum Schuljahr 2020/21 zur Einschulung an einer Grund- oder Förderschule tatsächlich angemeldet sind. Nicht erfasst sind Kinder, deren Anmeldung zur Einschulung zum Schuljahr 2020/2021 bereits möglich gewesen wäre, aber nicht vorgenommen wurde, zum Beispiel, weil diese zurückgestellt wurden.
– Geschwisterkinder
Kinder, die mit einem Kind in einem gemeinsamen Haushalt leben, das betreut werden darf, weil es
o ein Vorschulkind ist, oder
o eine Behinderung hat oder von wesentlicher Behinderung bedroht ist,
 und die dieselbe Kindertageseinrichtung besuchen wie dieses Kind,
dürfen ebenfalls wieder ihre Kita besuchen.“
„Diese Kinder werden zwar mit dem Begriff „Geschwisterkinder“ umschrieben, auf ein Verwandtschaftsverhältnis kommt es aber ausdrücklich nicht an.“
– Schulkinder in den Pfingstferien
„Die Schulkinder die bis zum Beginn der Pfingstferien den Unterricht vor Ort in der Schule und an diesen Tagen den Hort bzw. die Kindertageseinrichtung wieder besuchen dürfen, dürfen auch in den Pfingstferien die reguläre Kindertageseinrichtung besuchen.“ Diese Regelung betrifft konkret die Schulkinder der ersten und der vierten Klasse!

3. Ausgestaltung der Notbetreuung
„Durch die Aufnahme von Vorschulkindern und Geschwisterkindern ist mit einem deutlichen Anstieg der Kinder in Notbetreuung zu rechnen. Besonderes Augenmerk ist darauf zu legen, feste Gruppen zu bilden. Die absolute Größe der Gruppe ist nicht entscheidend.“

4. Ergänzende Information zum Thema „kritische Infrastruktur“
„Um Missverständnissen vorzubeugen, weisen wir darauf hin, dass die schrittweise Öffnung gastronomischer Betriebe nicht bedeutet, dass diese als Teil der kritischen Infrastruktur gewertet werden.“

5. Geplante weitere Ausweitung der Notbetreuung
„Im nächsten Schritt der Ausweitung der Notbetreuung, voraussichtlich ab dem 15. Juni 2020, ist geplant:
– die Aufnahme von Krippenkindern, die am Übergang zum Kindergarten stehen
– sowie Kindern, die im Schuljahr 2021/2022 eingeschult werden sollen, vorgesehen
Parallel zum Schulbetrieb könnten zu diesem Zeitpunkt auch die Schüler der 2. und 3. Klassen an den Tagen, an denen sie den Präsenzunterricht besuchen, wieder in den Horten betreut werden.“
„Ob und ggf. unter welchen Voraussetzungen diese Ausweitungen möglich sind, hängt von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens ab.“

6. Beitragsersatz
„Die genauen Details im Hinblick auf den Beitragsersatz werden derzeit in einer Richtlinie erarbeitet. Diese wird so bald wie möglich veröffentlicht. Eine entsprechende Programmierung im KiBiG.web ist ebenfalls in Arbeit.“
(Quelle:“ Newsletter der bayr. Staatsregierung für Familie, Arbeit und Soziales“)

  1. II: Interne Abläufe und Regeln in der Kita Christkönig:

Nach den Vorgaben des Familienministeriums sollen eine möglichst geringe Zahl von Kindern in den jeweiligen Gruppen betreut werden.
Ein gruppenübergreifendes Zusammentreffen, so z.B. im Garten, in der Turnhalle oder im Essensraum, ist untersagt!
Alle Kindergruppen der Krippe, des Kindergartens und Hortes sind wieder geöffnet. Es werden zunächst ca. 15 Kinder in jeder Kindergruppe von den jeweiligen Gruppenpädagoginnen betreut werden. Es ist unser gemeinsames Anliegen eine Kontinuität in der Betreuung der Kinder wieder zu ermöglichen!

1. Die Betreuungszeiten
Die Betreuungszeiten in den Notfallgruppen dienen der Vereinbarkeit von der Betreuung der Kinder und der beruflichen Aufgaben, die der einzelne Elternteil nachgehen muss, z. B. Präsenzpflicht in der Firma, Klinik, Praxis, Geschäft, Schule etc.
Sowohl die Anzahl der Kinder in den Gruppen, als auch die Länge der Betreuungszeit außerhalb der Familie, sollte dabei auf ein Minimum beschränkt werden! Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben und der Einsatzzeiten unseres Personals wollen wir versuchen, die Betreuungszeit für die Kinder auf 15:00 Uhr zu begrenzen.
Hintergrund hierfür ist:
– die gesetzliche Vorgabe der strikten Trennung der Gruppen zum Wohle der Kinder
– das verpflichtende Angebot von Frühdiensten in allen 9 Gruppen- das Verbot Kinder gruppenübergreifend zu betreuen
sowie
– der Ausfall von vier Pädagoginnen in den Gruppen, aufgrund momentaner
arbeitsrechtlicher Vorgaben
Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis und ihre Unterstützung!
Die allgemeinen Bringzeiten, bis spätestens 9. 00 Uhr am Morgen, sind aufgrund der momentanen Situation außer Kraft gesetzt!
Bitte geben Sie, möglichst jeweils am Anfang in Ihrer Kindergruppe an, wann Sie Ihr Kind täglich bringen und wann Sie voraussichtlich Ihr Kind an den Tagen abholen!
Hierfür erhalten Sie eine schriftliche Vorlage, die Sie bitte ausgefüllt in der Gruppe abgeben!