Filmprojekt Kinderschutz – Video zum Anschauen!

im Rahmen unseres Schutzkonzepts war es uns sehr wichtig die Kinder mit einzubeziehen. Deshalb haben wir uns überlegt, wie wir das anschaulich umsetzen könnten, sodass die Kinder auch Spaß dabeihaben. Also haben wir im Hort mit den Kindern ein kleines Projekt gestartet. Aus dem Hausaufgabenraum wurde ein Filmstudio. Die Kinder schlüpften in unterschiedliche Rollen wie Kameramann, Regisseur, Moderator, Tontechniker und Interviewgast. Im Team haben wir uns Fragen überlegt, die die Kinder im Interview gestellt bekommen und darauf antworten.

Die Kinder hatten dabei riesigen Spaß sind vollkommen in ihre Rollen eingetaucht und es kamen super tolle Antworten dabei heraus. Wir haben das ganze abgefilmt, um es im Team an unserem Konzeptionstag anzusehen. Auch Ihnen geben wir hiermit die Möglichkeit, dieses Video anzusehen. Deshalb laden wir das Video auf unserem Youtube Kanal hoch. WICHTIG für sie ist, dass das Video NICHT öffentlich für jeden verfügbar ist, es ist nicht wie übliche Youtube Videos für jeden anzuklicken. Sie können nur über den verfügbaren Link, das Video abrufen.

Filmprojekt Kinderschutz

Leon Joachim/Jupitergruppe

„Wer teilt wird froh – das ist einfach so!“

So lautet unser Lied in der Bärengruppe, das uns die nächsten Wochen begleitet-  und dass Teilen froh macht und sogar Spaß, das haben wir bereits praktisch erfahren. Im Stuhlkreis konnten die Kinder ganz spielerisch das Teilen einüben – immer zwei teilen sich ein Tuch, probieren aus, was man damit zusammen machen kann und zeigen es den anderen. Die Kinder empfangen und nehmen sich Legematerial – wir überlegen gemeinsam, worin der Unterschied liegt und gestalten mit dem Material zusammen ein Bild.

Wir hörten und erlebten auch die Erzählung von der „Speisung der 5000“ – durch den Akt des Teilens werden alle satt – und natürlich durfte es nicht fehlen, dass auch wir das Brot miteinander brechen. An unserem Aktionstag „Ich teile meine Brotzeit“ schmeckte es gleich doppelt so gut, mit viel Freude wurde geteilt und gemeinsam gegessen.

Kleine Geschichten aus dem Alltag der Kinder zum gemeinsamen Nachdenken über ungleiche Verteilung bereiten auf die Martinserzählung vor. Der Heilige teilte seinen Mantel mit einem Bettler. Er war auch als Bischof den schwächsten Menschen besonders zugetan. Martin schaute über deren Probleme nicht hinweg, er zeigte ein offenes Herz für seine Mitmenschen, schenkte ihnen seine Be-Achtung. Durch sein Vorbild weiten wir unseren Blick über unsere Gruppe hinaus.

Die Bärenfamilien backen für die Wärmestube. Kuchen und andere Leckereien kommen den Bedürftigen zugute. Zudem beteiligt sich unsere Kita an der Aktion „meins wird deins“ von den Sternsingern des Kindermissionswerks. Die Kinder bringen ein Kleidungsstück von zu Hause mit, der Erlös des Verkaufs fließt in ein Projekt in Indonesien.

Probieren Sie das Teilen doch auch mal wieder aus – wie heißt es in dem Lied so schön weiter: Dann hat jeder ein Stück vom Glück…

Strohmeier-Woppowa/Bärengruppe

Nach Corona-Pause ein voller Erfolg – unser Martinsbasar!

Am 11.11.2022 fand nunmehr nach Corona-Pause wieder unser Martinsbasar statt.

Zur Eröffnung des Martinsbasars führten die Vorschulkinder ein eingeübtes Stück auf, in dem sie mit ihren selbstgebastelten Laternen sangen und den Martinsbasar feierlich eröffneten. Hiervon erzählten die Kinder noch Tage danach. Ein sehr schöner Moment, den auch die Eltern, Großeltern und sonstigen Besucher genießen durften.

Bei Kaffee und Kuchen, der von einigen Erzieherinnen verkauft wurde, konnte man einen schönen Nachmittag mit anderen Eltern verbringen und gemütlich die von unserem „Bastelteam“ selbst gebastelten Weihnachtsartikel und Deko bestaunen und kaufen. Hier wurde mit sehr viel Mühe und Engagement eine kleine Weihnachtswelt aufgebaut und auf die Vorweihnachtszeit eingestimmt.

Im Eingangsbereich wurde ein kleines Gewinnspiel für die Kinder veranstaltet, das sehr gut ankam und für viel Spaß sorgte. Der Erlös von 71 € wird wie immer an die Aktion „Meins wird deins“ gespendet. Dieses Jahr gehen die Spenden nach Indonesien in Projekte, die den Kinderschutz im Blick haben.

Im Untergeschoss wurde mit den Kindern gebastelt, was ebenfalls sehr gut ankam.

Alles in allem ein sehr gelungener Nachmittag, der dank vieler fleißiger Helferinnen und Helfer ermöglicht wurde.

Fr. Haase/Elternbeirat

Endlich wieder Gartenarbeit!

Ärmel hochkrempeln hieß es am Freitag den 29.April, nachdem der erste Termin auf Grund von Regen ins Wasser fiel.

Im Vorfeld wurde zusammen mit dem Elternbeirat und dem pädagogischem Personal Ideen und Möglichkeiten gesammelt und erarbeitet um den Kindergarten-Garten zu verschönern und neue Spielmöglichkeiten für die Kinder zu gestalten. So entstand die neue Matschküche und der Barfußweg. Außerdem wurden Büsche eingepflanzt, Unkraut gejätet, Rindenmulch aufgefüllt und noch vieles mehr.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern für die tatkräftige und große Hilfe an unserem Gartentag. Großer Dank gilt den Familien Haubrich, Rupprecht, Klöbl, Crämer, Gaumert und Lechner, die zusätzlich zum Gartentag in vielen Stunden vor und danach geplant und organisiert haben.

Im Namen aller Kinder und des Personals ein herzliches Vergelt´s Gott. Es war ein sehr produktiver Tag und es wird mit Leidenschaft gematscht und alles ausprobiert.

Erika Pap/Froschgruppe

Wir setzen ein Zeichen

Krieg in Europa – das hat uns alle überrascht und gleichermaßen tief bestürzt. Auf erschütternde Art und Weise änderte sich die Welt von einem auf den anderen Moment. Als sich unser Team der Kath. Kindertagesstätte Christkönig am Aschermittwoch zur Morgenbesprechung traf, zeigte sich unmittelbar der Wunsch, gemeinsam ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Besonders betroffen durch unsere ukrainische Mitarbeiterin, deren Familie noch teilweise in der Ukraine lebt, war es uns ein großes Anliegen, Position zur aktuellen Situation zu beziehen. So entwickelte sich die Idee, ein großes Banner für unseren Kindergartenzaun zu gestalten.

Auch die Kinder bekommen, je nach Alter, das ein oder andere mit und tragen dies in die Gruppe, wenngleich in unserem Alltag dies aktuell noch kein großes Thema ist.

Es ist wohl ein Trugschluss, die Kinder von all dem fern halten zu können. Umso wichtiger ist es, mit diesem Thema sensibel umzugehen. Die Kinder sollen keine Angst haben müssen, dennoch müssen Ängste ernst genommen werden. Wir thematisieren diesen furchtbaren Krieg nicht in den Gruppen, gehen aber auf Äußerungen und Ängste kindgerecht und dem jeweiligen Alter entsprechend ein.

Die religiöse und soziale Erziehung ist Basis all unserer Bemühungen, so können wir auf einer guten Grundlage aufbauen. Wichtig ist uns eine Erziehung, die darauf ausgelegt ist, Grenzen erst gar nicht entstehen zu lassen oder diese zu überwinden, damit Gemeinschaft über sprachliche, kulturelle und religiöse Verschiedenheit hinweg entstehen kann. Im Alltag Solidarität und Mitgefühl zu leben und eine gute Beziehungsarbeit sind elementar. Die Kinder zu stärken und ihnen Ausdrucksmöglichkeiten zu geben, über ihre Gefühle zu sprechen sind Werkzeuge die immer, aber auch gerade jetzt von Nöten sind. Über Geschichten und Erzählungen, die ganzheitlich erarbeitet werden, ermöglichen wir den Kindern einen Weg Inneres zum Ausdruck zu bringen.  Sicherheit, Halt und Zuversicht können so wachsen. So möchten wir gemeinsam auf Gott vertrauen und ihm alles überlassen, was uns bewegt und für Frieden unter uns und für alle Menschen beten.

Eva Stempfle, Sandra Strohmeier-Woppowa/Bärengruppe