Endlich wieder Gartenarbeit!

Ärmel hochkrempeln hieß es am Freitag den 29.April, nachdem der erste Termin auf Grund von Regen ins Wasser fiel.

Im Vorfeld wurde zusammen mit dem Elternbeirat und dem pädagogischem Personal Ideen und Möglichkeiten gesammelt und erarbeitet um den Kindergarten-Garten zu verschönern und neue Spielmöglichkeiten für die Kinder zu gestalten. So entstand die neue Matschküche und der Barfußweg. Außerdem wurden Büsche eingepflanzt, Unkraut gejätet, Rindenmulch aufgefüllt und noch vieles mehr.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern für die tatkräftige und große Hilfe an unserem Gartentag. Großer Dank gilt den Familien Haubrich, Rupprecht, Klöbl, Crämer, Gaumert und Lechner, die zusätzlich zum Gartentag in vielen Stunden vor und danach geplant und organisiert haben.

Im Namen aller Kinder und des Personals ein herzliches Vergelt´s Gott. Es war ein sehr produktiver Tag und es wird mit Leidenschaft gematscht und alles ausprobiert.

Erika Pap/Froschgruppe

Wir setzen ein Zeichen

Krieg in Europa – das hat uns alle überrascht und gleichermaßen tief bestürzt. Auf erschütternde Art und Weise änderte sich die Welt von einem auf den anderen Moment. Als sich unser Team der Kath. Kindertagesstätte Christkönig am Aschermittwoch zur Morgenbesprechung traf, zeigte sich unmittelbar der Wunsch, gemeinsam ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Besonders betroffen durch unsere ukrainische Mitarbeiterin, deren Familie noch teilweise in der Ukraine lebt, war es uns ein großes Anliegen, Position zur aktuellen Situation zu beziehen. So entwickelte sich die Idee, ein großes Banner für unseren Kindergartenzaun zu gestalten.

Auch die Kinder bekommen, je nach Alter, das ein oder andere mit und tragen dies in die Gruppe, wenngleich in unserem Alltag dies aktuell noch kein großes Thema ist.

Es ist wohl ein Trugschluss, die Kinder von all dem fern halten zu können. Umso wichtiger ist es, mit diesem Thema sensibel umzugehen. Die Kinder sollen keine Angst haben müssen, dennoch müssen Ängste ernst genommen werden. Wir thematisieren diesen furchtbaren Krieg nicht in den Gruppen, gehen aber auf Äußerungen und Ängste kindgerecht und dem jeweiligen Alter entsprechend ein.

Die religiöse und soziale Erziehung ist Basis all unserer Bemühungen, so können wir auf einer guten Grundlage aufbauen. Wichtig ist uns eine Erziehung, die darauf ausgelegt ist, Grenzen erst gar nicht entstehen zu lassen oder diese zu überwinden, damit Gemeinschaft über sprachliche, kulturelle und religiöse Verschiedenheit hinweg entstehen kann. Im Alltag Solidarität und Mitgefühl zu leben und eine gute Beziehungsarbeit sind elementar. Die Kinder zu stärken und ihnen Ausdrucksmöglichkeiten zu geben, über ihre Gefühle zu sprechen sind Werkzeuge die immer, aber auch gerade jetzt von Nöten sind. Über Geschichten und Erzählungen, die ganzheitlich erarbeitet werden, ermöglichen wir den Kindern einen Weg Inneres zum Ausdruck zu bringen.  Sicherheit, Halt und Zuversicht können so wachsen. So möchten wir gemeinsam auf Gott vertrauen und ihm alles überlassen, was uns bewegt und für Frieden unter uns und für alle Menschen beten.

Eva Stempfle, Sandra Strohmeier-Woppowa/Bärengruppe