Aktuelle Regelungen bezüglich der Beiträge bzw. Erstattungen

Wir befinden uns momentan, wie wir alle leider erleben müssen, auf Grund der hohen Fallzahlen in der Phase der Notbetreuung. Ich möchte Sie über die aktuellen Regelungen des Kita-Zentrums bezüglich der Beitragszahlungen und Erstattungen informieren:

Beispiel 1:
Bagatell-Regelung greift = keine Kosten
Das Kind Hans Meier besucht 5 Tage oder weniger im April die Einrichtung und isst auch zu Mittag.

Im laufenden Monat April werden die Betreuungskosten und das Mittagessen regulär abgebucht. Im nächsten Monat – im Mai – erhält die Familie Meier alle Kosten wieder zurück. Die Betreuungskosten und das Mittagessen werden im Mai zurückerstattet und mit dem Abrechnungsmonat beglichen.

Beispiel 2:
Bagatell-Regelung greift nicht = Kosten werden vollumfänglich bezahlt
Das Kind Lisa Müller besucht 8 Tag im April (6 oder mehr) die Einrichtung und isst auch zu Mittag.

Im laufenden Monat April werden die Betreuungskosten und das Mittagessen regulär abgebucht. Im nächsten Monat – im Mai – erhält die Familie keine Kosten zurück. Das Mittagessen wird ebenfalls komplett abgebucht, es gibt keine individuellen Verpflegungskosten mehr.

Die „verschobenen“ Rückerstattungen und ebenso die hohen Kosten für ein nicht eingenommenes Mittagessen können von vielen Eltern nicht oder nur bedingt nachvollzogen werden.
Dafür haben wir Verständnis, insbesondere für Familien, die die vollen Mittagsessensbeiträge bezahlen müssen.

Welche Möglichkeiten haben Sie als Eltern hinsichtlich der Essenskosten?
Leider gibt es für die vergangen Monate keine rückwirkende Regelung. Nachdem wir jedoch noch nicht wissen können, wie lange die Notbetreuungssituation andauern wird, haben Sie die Möglichkeit, Ihr Kind vom Mittagessen  vorübergehen abzumelden.

Uns wurde mitgeteilt, dass das Zentrum mit Hochdruck an einer möglichen Alternative arbeitet, um unnötig anfallend hohe Kosten der Eltern zu minimieren. 

Ich danke für Ihr Verständnis und Ihre Flexibilität
Elisabeth Strätling-Busch 

Ab 19.04.21 Testpflicht für Hortkinder

Demnach sollen Schulkinder nur dann in Kindertageseinrichtungen (Horte, Häuser für Kinder oder altersgeöffnete Kindertageseinrichtungen) sowie in der Tagespflege betreut werden, wenn für sie ein negativer Test vorliegt.
Diese Regelung

  • betrifft also nur Schulkinder
  • und kommt nur dann zur Anwendung, wenn nicht bereits in der Schule ein negativer Test erbracht wurde.

Sie können zudem in vielen Fällen davon ausgehen, dass das Kind bereits in der Schule einen Test vorgewiesen hat oder in der Schule unter Aufsicht einen negativen Selbsttest vorgenommen hat,
wenn es

  • in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer Inzidenz über 100:
    am betreffenden Tag oder 24 Stunden vor Betreuungsbeginn am Präsenzunterricht oder der Notbetreuung in der Schule teilgenommen hat;
  • in Landkreisen oder kreisfreien Städten bei einer Inzidenz unter 100:
    48 Stunden vor Betreuungsbeginn am Präsenzunterricht oder der Notbetreuung in der Schule teilgenommen hat.

Das bedeutet: In der Mehrzahl der Fälle kann ein Schulkind in der Kindertageseinrichtung ohne zusätzlichen Nachweis bzw. Selbsttest betreut werden, weil dies bereits in der Schule erfolgt ist.

Für die Fälle, in denen Schulkinder vor allem in den Horten und in der Tagespflege im Rahmen der Kinderbetreuung zu testen sind, soll dies wie in den Schulen erfolgen:

  • Entweder es liegt ein negatives Ergebnis eines PCR oder POC-Antigentests vor
  • oder in der Kindertageseinrichtung wird unter Aufsicht ein Selbsttest durchgeführt.

Mit der Testpflicht für Schulkinder in der Kindertagesbetreuung entfällt auch die Notwendigkeit, eine Einwilligungserklärung für die Tests bei den Eltern einzuholen. Das heißt: Eltern, die ihr Kind ohne Bescheinigung eines negativen Tests in den Hort schicken, erklären damit ihr Einverständnis, dass das Kind in der Einrichtung einen Selbsttest durchführt.

Bitte beachten Sie dabei:

  • Bei einer Inzidenz im betreffenden Landkreis/in der kreisfreien Stadt bis zu 100 dürfen die Testungen, die dem Testergebnis zu Grunde liegen, höchstens 48 Stunden vor dem Beginn des Betreuungstages vorgenommen worden sein.
  • Bei einer Inzidenz über 100 dürfen höchstens 24 Stunden vergangen sein.

Fallbeispiele

  • Das Schulkind ist am Vormittag in der Schule (im Präsenzunterricht oder in der Notbetreuung) und kommt anschließend in den Hort:
    Die Betreuung ist ohne weiteres möglich. (Es kann davon ausgegangen werden, dass eine negative Testung der Schule vorliegt.)
  • Inzidenz von über 100: Das Schulkind ist nur am Montag in der Schule und kommt am Dienstag in den Hort:
    Die Betreuung ist ohne weiteres möglich. (Es kann davon ausgegangen werden, dass eine negative Testung der Schule vor höchstens 24 Stunden vorliegt.)
  • Inzidenz von über 100: Das Schulkind ist nur am Montag in der Schule und kommt aber erst am Mittwoch in den Hort:
    In diesem Fall soll eine Betreuung nur nach negativen Test erfolgen. (Nachweis PCR oder POC-Antigentest bzw. negativem Selbsttest in der Einrichtung)
  • Inzidenz von unter 100: Das Schulkind ist nur am Montag in der Schule und kommt erst am Mittwoch in den Hort:
    Die Betreuung ist ohne weiteres möglich. (Es kann davon ausgegangen werden, dass eine negative Testung der Schule vor höchstens 48 Stunden vorliegt.)
  • Das Schulkind ist die ganze Woche im Distanzunterricht, geht auch nicht in die schulische Notbetreuung und kommt in den Hort:
    In diesem Fall soll eine Betreuung nur nach negativen Test erfolgen (Nachweis PCR oder POC-Antigentest bzw. negativem Selbsttest in der Einrichtung)

Umgang mit Krankheitssymptomen in der Kindertagesbetreuung

Ab Montag, den 15.03.21, gilt in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege sowie dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Folgendes für Kinder und Beschäftigte in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen:

  • Kinder und Beschäftigte mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursachen, verstopfter Nasenatmung (ohne Fieber), gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern können die Kinderbetreuungseinrichtung weiterhin ohne Test besuchen.
  • Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkältungssymptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) ist der Besuch bzw. die Tätigkeit in der Kinderbetreuungseinrichtung nur möglich, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird.
  • Kranke Kinder und Beschäftigte in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starke Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Kinderbetreuungseinrichtung nicht besuchen oder in ihnen tätig sein.

Die Wiederzulassung zur Kinderbetreuungseinrichtung ist erst wieder möglich, wenn die betreffende Person wieder bei gutem Allgemeinzustand ist (bis auf leichte Erkältungs- bzw. respiratorische Symptome). Zudem ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) erforderlich.

Selbstdurchgeführte Schnelltests:
Die Vorlage eines selbst durchgeführten Schnelltests (Laientest) genügt für den Nachweis nicht.

Krankheitssymptome im Lauf des Tages in der Betreuung

Besucht ein Kind die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle und treten während des Tagesverlaufs Krankheitssymptome auf, so werden Sie als Eltern umgehen informiert und darum gebeten, Ihr Kind abzuholen.

Wir bitten um Ihre Unterstützung – und danken Ihnen

Die Bedürfnisse der Kinder, Eltern, pädagogischen Fachkräften sowie Tagespflegepersonen ist uns gleichermaßen wichtig.
Unterstützen Sie uns bitte weiterhin mit Ihrem Verständnis und Wohlwollen – wir alle geben das Beste, damit das Infektionsgeschehen in unseren Kitas und in der Tagespflege so gering wie möglich ausfällt.

Mit diesem Link können Sie sich eine anschauliche Übersicht öffnen und gegeben falls auch herunter laden:

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Amt für Kindertagesbetreuung

Beiträge für Kinder in Notbetreuung – Monate Januar, Februar und März 2021

Der Beitragsersatz gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2021 für die Monate Januar, Februar und März 2021 und ist ein Angebot an die Träger der Kindertageseinrichtungen. Wir reichen dieses Angebot gerne an Sie weiter, dabei gelten folgende Voraussetzungen:

  • Ihr Kind hat die Kindertageseinrichtung im betreffenden Monat an nicht mehr als fünf Tagen besucht.
  • Ein Elternbeitrag wurde nicht gezahlt.
    Beispiel: Ihr Kind besucht die Kindertageseinrichtung im Januar 2021 insgesamt an sieben Tagen und im Februar 2021 an insgesamt fünf Tagen.
    Für den Monat Januar 2021 kann kein Beitragsersatz geleistet werden, da die Bagatellgrenze von fünf Tagen überschritten wurde. Für den Monat Februar 2021 hingegen kann der Beitragsersatz erfolgen.

Wir werden die Beiträge und die möglichen Erstattungen nach den tatsächlichen Betreuungstagen in den Monaten Januar und Februar ermitteln und mit dem Beitragseinzug im März 2020 berechnen. Dabei werden wir berücksichtigen, dass der Beitrag für den Januar von allen bezahlt wurde und der Beitrag im Februar nicht eingezogen wurde. Sollte daher ein staatlicher Beitragsersatz möglich sein, werden wir schon gezahlte Beiträge zurückerstatten bzw. mit dem Beitrag für März verrechnen. Sollte aufgrund der tatsächlichen Betreuungstage keine staatliche Erstattung möglich sein, wird der Beitrag evtl. noch nachträglich erhoben.


Ebenso werden im März die Kosten für das Mittagessen der beiden Monate ermittelt und eventuelle Erstattungen bzw. Nachzahlungen ermittelt.
Der Beitrag für den Monat März und das Essensgeld für März werden wieder in der ursprünglichen Höhe abgebucht. Sollte der staatliche Beitragsersatz für März in Anspruch genommen werden können, wird dies im Monat April verrechnet.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern alles Gute und bleiben Sie gesund
Mit freundlichen Grüßen

Stiftung KiTA – Zentrum St. Simpert

16.07.21 Abschiedsgottesdienst/Feier

Im Abschiedsgottesdienst werden alle Kindergarten- und Hortkinder verabschiedet:

  • die in die Schule kommen
  • die in eine weiterführende Schule kommen
  • die die Einrichtung aus anderen Gründen verlassen

Nach dem Gottesdienst laden wir Sie als Familie noch in die jeweiligen Gruppen zu einem gemütlichen Ausklang ein. Zum Abschluss wird jedes Kind „rausgeworfen“.