Wir haben gewonnen!

Auf Initiative eines Vaters unserer Bärengruppe hatte sich die Kita Christkönig im Rahmen des KITA-Entdecker-Programms der LEW-Bildungsinitiative 3malE für die Laptop-Spende beworben – und den Zuschlag erhalten!

Unter dem Motto „Entdecken, Erforschen, Erleben“ greift 3malE handlungs- und projektorientiert interessante Fragen rund um die Zukunftsthemen Energie, Energieeffizienz, Umwelt und Bildung auf. Die Notebooks sollen insbesondere unseren Vorschulkindern den Zugang zur digitalen Welt mit all ihren kreativen und lehrreichen Dimensionen ermöglichen. Schon jetzt sind Computer und Internet reale Bestandteile des Alltags – und beides wird in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen. In unserer zunehmend digitalisierten Lern- und Arbeitswelt sammeln Kinder meist schon im Vorschulalter erste Erfahrungen mit digitalen Geräten – selbstverständlich pädagogisch begleitet. Kinder werden als Entdecker geboren. Sie sind neugierig und offen für neue Erkenntnisse und Erfahrungen. Sie wollen lernen und nicht belehrt werden.

Am vergangenen Freitag, 15. November, war es dann endlich soweit – unter der Leitung von Herrn Kraus von der LEW fand in der Kita Christkönig die freudige Übergabe der fünf Laptops inklusive Dockingstation statt. Bereits im Vorfeld waren die Bärenkinder schon ganz aufgeregt und brachten ihre Freude schließlich noch mit einem gemeinsamen Lied zum Ausdruck. Egal ob für Bilderbuchkinos, kurze Filmsequenzen oder erstes Forschen am Laptop für unsere Vorschulkinder – die Erzieherinnen der Kita Christkönig werden sich diesbezüglich entsprechend weiterbilden und den Einsatz der Laptops pädagogisch sinnvoll begleiten und umsetzen. Wir sind jedenfalls gespannt.

Stempfle/Bärengruppe

Betriebsausflug mal anders

Am Morgen des 23.September 2019 stellten sich die Mitarbeiter von Christkönig auf eine Fahrt irgendwo ins Grüne ein, so wie es all die Jahre zuvor auch gewesen war. Doch dann kam alles ganz anders! Denn die Organisatoren des Betriebsausfluges Bianca Knipfer und Martina Franz hatten das Ziel, wo es hin gehen sollte, dieses mal vorab noch nicht verraten.

Als wir uns nun in der Früh alle am vereinbarten Treffpunkt im Mehrzweckraum versammelt hatten, waren wir schon sehr gespannt, wo es nun hin gehen würde. Doch dann wurden wir zunächst in ausgelosten Kleingruppen für ca 80 Minuten in unterschiedliche Räume der KiTa eingesperrt. Dort erwartete uns jedoch nur ein kurzer Bericht:

„Aufstand in der KiTa Christkönig!
Großeinsatz der Polizei in der Hammerschmiede
[…]Die Eltern haben kurzerhand entschlossen, den diesjährigen Betriebsausflug des Personals zu stürmen. Aus Sicherheitsgründen musste die Polizei die Türen der Räumlichkeiten verbarrikadiere, um die Angriffe mit Obst und faulen Eiern unter Kontrolle zu bekommen.“

Außerdem fanden wir einen Hinweis, auf welchem geschrieben stand:
„Ihr seid nun in diesem Raum eingesperrt und dürft laut Aussage der Beamten die Räumlichkeiten nur unter erhöhtem Sicherheitsaufwand wieder verlassen. Dazu müsst ihr das Code-Wort durch das Telefon nennen. Der Betriebsausflug beginnt um 9.30 Uhr, daher steht ihr zusätzlich unter Zeitdruck, das Code-Wort rechtzeitig zu ermitteln. Hierbei werden euch sämtliche Hinweise im Raum weiterhelfen.“

Somit war allen klar, es handelt sich um eine Art „Escape Room“, welche inzwischen auch in Deutschland immer weiter auf dem Vormarsch sind. Hierbei kommt es darauf an, als Gruppe zusammen zu arbeiten, sich auf neue Situationen einzulassen, Hinweise zu sammeln und anschließend clever zu kombinieren, um durch einzelne Rätsel an einen der 11 Lösungsbuchstaben für das Codewort zu kommen.
Also machten wir uns auf die Suche nach den sogenannten Hinweisen, auch wenn wir nicht genau wussten, wie diese Hinweise aussehen könnten – so gestaltete sich die Suche hier und dort etwas knifflig. Wir fanden z.B. einen Wollfaden, der seitlich vom Schrank hing, und als man daran zog, kam eine Schriftrolle zum Vorschein.
Am Schreibtisch fanden wir einen weißen Zettel, der sein Geheimnis erst dann preis gab, als man mit dem dazugehörigen Schwarzlicht- Stift darüber leuchtete.
Auch ein USB Stick im Spieleregal erschien uns verdächtig und als wir diesen an den CD-Player steckten, hörten wir eine Audiobotschaft mit einem weiteren Rätsel, das gelöst werden musste.

Nach und nach haben wir durch Teamwork und die spitzfindigen Ideen einiger Kollegen immer mehr Buchstaben für unser Code-Wort zusammen getragen. So haben wir es alle rechtzeitig aus den Escape-Rooms heraus geschafft und den Hinweise bekommen, wo es als nächstes hingehen wird. Hierfür mussten wir zur Bushaltestelle und haben wiederum in Kleingruppen verschiedene Ziele bekommen, die wir mit dem Bus anfahren mussten.

Dort angekommen, mussten wir jeweils ein Beweisfoto machen und unserem Tippgeber zusenden, damit er uns den nächsten Ort nannte, an den wir gelangen mussten. So ergab sich eine Stadtrallye durch Augsburg, an dessen Ende alle Gruppen wieder zusammen gefunden haben. Im Anschluss daran, haben wir von der Umweltstation eine Führung durch die Innenstadt bekommen, in welcher speziell auf das Thema Wasser eingegangen wurde. Hierbei entdeckten wir kleine schöne Ecken in Augsburg, die zuvor noch kaum jemand von uns kannte. Der ein oder andere hatte sofort den Gedanken im Kopf, diese wunderschönen Plätze auch mit den KiTa-Gruppen mal zu besuchen.
Als Ausklang gingen wir noch gemeinsam zum „Weißen Hasen“ zum Essen und dort hatten wir Gelegenheit auch die neuen Kollegen besser kennen zu lernen und Dinge zu erfahren, für die im Alltag immer viel zu wenig Zeit bleibt.

Rotes Tor war Endstation für drei Gruppen


Ein rundum gelungener Tag, dem auch das kalte Regenwetter nichts anhaben konnte. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an Bianca Knipfer und Martina Franz, die diesen Tag so besonders für uns organisiert haben! Das war wirklich spitze!

Wittmann/Fröschegruppe

Benefizkonzert – Out of Rimmerding

Benefizkonzert für die Kita Christkönig – ein voller Erfolg!

Am 06.07.19 war es endlich soweit – das Benefizkonzert der Gruppe „Out of Rimmerding“ konnte beginnen. „Out of Rimmerding“, das sind Katharina Weber, Martin Seiler und Michael Lutz. Man könnte meinen, die Gruppe bestünde aus mehr als nur drei Musikern, weil auf der Bühne ganz viele – mitunter auch außergewöhnliche – Instrumente zu sehen waren. Das Publikum wurde mit klassischen Instrumenten wie Gitarre, Schlagzeug, Trompete und Akkordeon verzaubert, aber auch mit Glocken, einem Hackbrett, Casus und einem Step-on Klavier überrascht (eine Art Klavierteppich, auf dem alle drei zusammen mit ihren Füßen Klavier spielten). Ihr Programm aus Dreigesang und Satire kam beim Publikum überragend an. Die meisten der bayerischen Texte stammten von Katharina Weber und handelten unter anderem vom Älterwerden, Liebe und bayerischem Lebensgefühl. Mit ihren zwei schwäbischen Musikerkollegen „hackelte“ sich Katharina gerne mal auf der Bühne, jedoch gab es zur Aussöhnung zwischen Bayern und Schwaben am Ende des Konzertes ein wunderschönes Liebeslied. Bei zwei „Mitmach-Liedern“, unterstützte das Publikum die drei Künstler kräftig. Es wurde viel gelacht und durch die lockere Art der drei Musiker herrschte eine gemütliche Wohnzimmer Atmosphäre. In der Pause konnten sich die Gäste mit Getränken und Fingerfood, das von Kita-Eltern zubereitet wurde, stärken. Der Erlös des Konzertes kommt der Kindertagesstätte zugute. Es ist geplant, dass mit den Einnahmen neue Fahrzeuge für den Garten gekauft werden. Ein herzliches Dankeschön an die Pfarrjugend, die beim Getränkeausschank unterstützt hat, an die Eltern für das leckere Buffett und vor allem an „Out of Rimmering“ für den „bärigen“ bayerisch-schwäbischen Abend!

Csasar/Fröschemama

Ein ganzes Haus zog aus… und wieder zurück!

Unser Einzug ins sanierter Stammhaus

Im April 2017 wurde das Stammhaus unserer Kita komplett leergeräumt und die einzelnen Gruppen in die unterschiedlichsten Domizile ausgelagert. Vom Keller bis zum Dachboden standen umfangreichste Sanierungsarbeiten an, denn schließlich war es an der Zeit, unserem „alten Haus“ endlich neuen Charme einzuhauchen. Nach vielen Monaten Baustelle und einer nicht eingeplanten Verzögerung stand nun, in den Herbstferien, endlich der Rückzug in unser altes, neues Stammhaus an. Hierfür wurde unsere Kita komplett geschlossen, denn dieses geordnete Chaos wäre bei laufendem Betrieb so erfolgreich nicht möglich gewesen. Vom 26. Oktober bis einschließlich 31. Oktober wurden die Ärmel hochgekrempelt und wirklich das gesamte Team unserer Einrichtung packte mit an. Vorweg… als teambildende Maßnahme gibt es nichts Besseres als einen solchen Umzug, denn alle hielten zusammen, halfen sich gegenseitig und trugen so zum perfekten Ergebnis bei. Es wurden unzählige Kiste gepackt, einzelne Planungen kurzerhand über Bord geworfen, ausgepackt, aussortiert, eingekauft und schließlich eingeräumt. Ein Umzugsunternehmen stand uns während dieser Zeit tatkräftig zur Seite und war insbesondere für den Transport der schweren und sperrigen Möbel, Elektrogeräte und Kartons zuständig. Nachdem die Mäuse- und Igelgruppe gleich zu Beginn des Umzugs aus dem ersten Stock des Neubaus ausgezogen waren, stand fest, was fast schon jeder geahnt hatte… so können die Fröschekinder und ihre Erzieherinnen hier nicht wieder einziehen. Die über 50 Kinder der beiden Ganztagesgruppen hatten nämlich ihre Spuren hinterlassen, die extra angebrachten Garderoben und Pinnwände verursachten tiefe und unübersehbare Löcher in den Wänden. Da aktuell kein Budget für eine Auffrischung dieser Räumlichkeiten eingeplant war, krempelte das Team kurzerhand selbst die Ärmel hoch, besorgte Farbe und Malerutensilien und verpasste den Wänden im Gruppenraum, im Gang, sowie im Bad einen frischen Anstrich. Schließlich sollen sich auch unsere Fröschefamilien künftig hier wieder wohlfühlen. Neben den Gruppenräumen galt es auch unsere Turnhalle, die Kindergartenküche, die Werkstatt, sowie den Multifunktions-, bzw. Schlafraum im Erdgeschoss zweckgemäß, wohnlich, gemütlich und einladend für Ihre Kinder einzurichten. Wirklich jedes Kind soll sich künftig hier wohlfühlen und dadurch ganz nebenbei in seiner Entwicklung gestärkt und unterstützt werden. Unser ehemaliges Bällebad im ersten Stock ist nun ein Aktivraum, der für gezielte Angebote, den Sprachkurs, Therapeutenbesuche und Elterngespräche genutzt werden kann. Die wohl größte Veränderung gab es wohl jedoch im Hort. Hier werden künftig bis zu 50 Kinder im zweiten Stock unseres Hauses ihren Platz finden. Die Kolleginnen stellte dies vor einige Herausforderungen bei der Einrichtung der einzelnen Räumlichkeiten. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Neben all den praktischen und zweckmäßigen Anforderungen, die es zu berücksichtigen galt, hat das Team der beiden Hortgruppen eine wunderbare Wohlfühloase geschaffen und sorgt so für den notwendigen Ausgleich zum oft stressigen Schulalltag der Kinder. Unser Dank gilt nun, nach all den aufregenden Umzugstagen, insbesondere unserer Leitung, Frau Strätling-Busch, unserem Pfarrer, Herrn Manfred Krumm, sowie unserem Kirchenpfleger Herrn Reinhard Dietsche, die mit nahezu unermüdlicher Geduld stätig versucht haben, all unsere Ideen und Wünsche zu verwirklichen und die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Aufrichtigen und herzlichen Dank dafür, wir wissen dies sehr zu schätzen. Auch bei Ihnen, liebe Eltern, möchten wir uns für Ihr aufgebrachtes Verständnis bedanken. Wir wissen, dass diese nicht eingeplante Schließzeit einige vor Herausforderungen gestellt hat.

Stempfle/Pusteblumengruppe

Wurstsalat für die Wärmestube

Im Rahmen des Themenprojekts „Franz von Assisi“ stellte die Bärengruppe der Kindertagestätte Christkönig am 17. Juli eine kleine Hilfsaktion für die Augsburger Wärmestube auf die Beine: Kinder, Erzieherinnen und Eltern bekochten Bedürftige.

Seine Begeisterung für die Schöpfung ist bis heute ansteckend und motivierend: Franz von Assisi. Der Heilige, nach dem sich Papst Franziskus ganz bewusst benannt hat, setzte sich schon vor über 800 Jahren für andere Menschen, für Natur und Umwelt ein. So wurde er zum ersten bekannten Umwelt- und Tierschützer, zum Freund der Armen und des Friedens.

Franz von Assisis Verbundenheit mit Pflanzen, Tieren und Mitmenschen beschäftigte in diesem Kindergartenjahr auch die Kinder der Bärengruppe. Hier drehte sich in den vergangenen Monaten alles um den heiligen Franziskus, der davon überzeugt war, dass alle Lebewesen – ob Maus oder Mann, ob arm oder reich – vor Gott gleichgestellt sind. Im Rahmen des Projekts beschäftigten sich die Kinder mit dem Leben des Heiligen, übten das Teilen, sangen gemeinsam Franz von Assisis Loblied auf die Schöpfung und feierten ein Franziskusfest mit den Bärenfamilien.

Die lebensfrohe Botschaft des berühmten Heiligen setzten sie schließlich zusammen in die Tat um: Am 17. Juli organisierten Kinder und Erzieherinnen eine kleine Hilfsaktion für die Wärmestube des katholischen Verbands für soziale Dienste e.V. (SKM Augsburg). Eltern brachten Kuchen, vorgekochte Nudeln, selbstgemachte Soßen und weitere Gerichte in den Kindergarten. Kinder und Erzieherinnen schnitten gemeinsam Wurst, Käse und Zwiebeln für einen Wurstsalat. Helfer des SKM holten die Speisen am Vormittag ab und brachten alles zur Mittagszeit in die Wärmestube.

Die Bärenkinder waren übrigens die erste Kindergartengruppe, die Essen für die Augsburger Wärmestube zubereitet hat. So haben die Kinder – wie ihr bekanntes Vorbild Franziskus – an diesem Tag ein Zeichen gesetzt, das vielleicht sogar andere zum Nachmachen motiviert.

Pollak/Bärenmama