Vorweihnachtlicher Winterzauber

Dicke Schneeflocken hüllten den diesjährigen Adventsmarkt der Arge Hammerschmiede in eine weiße Pracht und schufen eine unvergleichbare vorweihnachtliche Atmosphäre. Dampfende Glühwein- und Punschtassen, bunte Mützen und strahlende Gesichter erwarteten Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber, die den Markt dieses Jahr inmitten der Kinder der Schmetterlingsgruppe Kita Christkönig offiziell eröffnete.  

Mit „Leise, leise kommt die Weihnachtszeit“ und dem Tanz „1,2,3,4, Weihnachten steht für der Tür“ bezauberten die Kinder nicht nur die zahlreich anwesenden Eltern samt Oberbürgermeisterin Eva Weber sondern motivierten zum Mitsingen, was an zahlreichen Lippen abzulesen war.

Natürlich darf an solch einem Tag auch der Nikolaus nicht fehlen, der mit seinem Auftritt den Höhepunkt des Abends markierte.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an all die freiwilligen Helfer, die einen Abend wie diesen erst möglich machen. Danke an die Oberbürgermeisterin Eva Weber, die es sich trotz eng getakteten Kalenders nicht nehmen ließ, gemeinsam mit den Kindern den Markt zu eröffnen. Danke an den Nikolaus, der trotz Schneetreiben die vielen erwartungsvollen Kinder auch dieses Jahr nicht warten ließ. Und Danke an alle, die diesen Abend mit ihrer Anwesenheit nicht nur für die Kinder zu einem unvergesslichen Ereignis gemacht haben.

Ihnen allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

Winkelsträter/Schmetterlingsgruppe

Eines Tages kam einer mit viel Liebe im Herzen

Wir feiern das Fest Christkönig!

Am letzten Sonntag im Kirchenjahr feiern wir das Christkönigsfest. Für uns als Kita Christkönig ist es natürlich ein wichtiges Fest.

In den Tagen zuvor bastelten wir schöne Kronen, die toll verziert wurden. Wir dürfen alle Könige und Königinnen sein und haben eine königliche Würde, die uns von Gott geschenkt ist.

Im Stuhlkreis hören wir von Jesus, der unendlich viel Liebe in seinem Herzen zu Gott und den Menschen hat. Er erzählt von einem Königreich in dem Frieden, Liebe, Güte, Leben und Freude herrscht. Einem Himmelreich, das auf der Erde überall da ist, wo Menschen sich im Guten zugewandt sind.

Strohmeier-Woppowa/Bärengruppe

Erinnerungsort für Sternenkinder

Auf einer Tafel am Kirchturm ist zu lesen:

In liebevoller Erinnerung an unsere Sternenkinder!
Kinder, die bereits vor, während oder kurz nach der Geburt sterben, werden heute liebevoll als „Sternenkinder“ bezeichnet. Sie erreichen den Himmel noch bevor sie das Licht der Welt erblicken durften. Dieser Ort ist für Mütter, Väter, Geschwister und Familienangehörige, die hier Trost suchen und sich erinnern, trauern oder beten möchten. Unsere Sternenkinder werden nicht vergessen. Sie bleiben in unseren Familien und in unserer Gemeinschaft und wir haben die Hoffnung, sie eines Tages wiederzusehen.



Auf Initiative von Frau Elisabeth Strätling-Busch (Kita-Leitung) fand sich im März dieses Jahres eine kleine Gruppe, um die Idee eines Erinnerungsortes in unserer Pfarrei umzusetzen. Der Platz am Kirchturm schien allen perfekt und so begann die Planung, der im Vorfeld die Frage der Finanzierung vorausging. Nach Anfrage bei der Diözese unterstütze uns diese aus dem Innovationsfond und die ARGE Hammerschmiede erklärte sich bereit, die Restsumme zu übernehmen. Somit war eine große Hürde überwunden und wir konnten mit der eigentlichen Umsetzung beginnen, d.h.: Plan konkretisieren, Arbeiten und Aufgaben verteilen, Stehlen und Steine aussuchen, Skulptur entwerfen und anfertigen, Auswahl der Bank treffen und in Auftrag geben.


Stück für Stück entwickelte sich im Laufe des Sommers dieser Platz und man spürte schon: Dies wird etwas Besonderes. So freuten wir uns, dass am 15.10.2023 Herr Pfarrer Kratschmer sowie Frau Ursula Knab aus dem
Kirchenvorstand der evangelischen Gemeinde St. Lukas diesen Ort feierlich eingeweiht haben. Die zahlreichen Mitfeiernden zeigten uns, dass das Thema „Sternenkinder“ viele berührt und dies ein wertvoller Ort für Familien werden kann.


Ein ganz herzliches Vergelt´s Gott geht zuerst an unseren Stadtpfarrer Herrn Michael Kratschmer, der uns zusammen mit dem Kirchenpfleger Herrn Reinhard Dietsche die Möglichkeit der Umsetzung gegeben hat. Des weiten gilt ein großer Dank der ARGE Hammerschmiede, die uns mit einer großzügigen Spende unterstütze, sowie der Diözese Augsburg. Ohne die tatkräftige und engagierte Mithilfe von Elisabeth Strätling-Busch, Reinhard Dietsche, Karlheinz Finkel, Christoph Kusterer, Petra Miller, Harald Mittelhammer, Birgit Senning, Stefanie Striegl sowie Doris Winter hätte dieses Projekt nicht so umgesetzt werden können. Auch hier ein herzlicher Dank an alle.

Zum Ende sei noch angemerkt:
Wenn ein Leben zu Ende geht, bevor es für uns sichtbar begonnen hat, ist das für betroffene Eltern eine Tragödie, die die Zukunft manchmal hoffnungslos erscheinen lässt. Es kommt der Wunsch auf, den Kontakt zum verstorbenen Kind aufrecht zu erhalten. Eine Grabes- und Gedenkstätte für ein Kind
zu haben, das vor, während oder kurz nach der Geburt stirbt, gibt Trost und die Möglichkeit, die Gemeinschaft am Leid mittragen zu lassen. Ein Erinnerungsort der Sehnsucht und der Wertschätzung des kleinen göttlichen Geschöpfes gibt Kraft im Gebet und im Wissen, dass wir nicht alleine sind (Quelle: Internet).


Alle betroffenen Familien sind eingeladen ein ganz persönliches Zeichen zu setzten und einen Erinnerungsstein zu gestalten, welcher anstatt Kerzen, Plüschtieren etc. gerne abgelegt werden kann.

Doris und Stefan Winter

Individualbegleitung in unserer Kita

Seit einigen Jahren nutzen wir als Kindertagesstätte das Angebot einer Individualbegleitung für unsere Integrationskinder. Aktuell begleitet Frau Ivana Lukic ein Mädchen in der Froschgruppe. Frau Olga Pfeifer begleitet einen Jungen in der Bärengruppe.

Individualbegleitungen sind Personen, die während der Kita-Zeit bei einem Kind sind, um dessen behinderungsbedingte Defizite zu kompensieren und Hilfestellung im Alltag zu geben. Sie ermöglichen die Teilhabe von Kindern mit Behinderung in Krippen, Kindergärten und Horten mit Integrationsplätzen.

Das Ziel der Integration besteht darin, ein Kind mit Behinderung und/oder von Behinderung bedroht nicht auszugrenzen, sondern aktiv in den Kindergartenalltag miteinzubeziehen. Da dies nicht in allen Fällen so einfach ist, kommt ein Integrationshelfer zum Einsatz. Ein weiteres Ziel kann die Eingliederung des Kindes in die Gruppengemeinschaft sein. Die Hilfestellungen sollen dem Kind ermöglichen, den Alltag soweit wie möglich selbstständig zu bewältigen. Lernt das Kind Aufgaben in seinem Alltag ohne Hilfe zu schaffen, zieht sich die Begleitung zurück und wird für diese Situation zur Beobachterin. Die Begleitung unterstützt ein Kind nur, wenn es eine Aufgabe nicht selbstständig bewältigen kann. Durch eine enge Zusammenarbeit mit den Erziehern kann eine Individualbegleitung für die nötige Unterstützung und Aufmerksamkeit für das betroffene Kind sorgen.

Wer kann eine Individualbegleitung für den Kita Besuch erhalten?

  • Kinder mit geistigen, körperlichen oder seelischen Behinderungen in Krippen, Vorschulalter und Hort

Wer finanziert Individualbegleitung?

  • der Bezirk Schwaben vereinbart für jedes Kind individuell den zeitlichen Rahmen und den Umfang der Begleitung
  • die Qualifikation der Begleitung richtet sich nach dem Bedarf des einzelnen Kindes

Unsere bisher gemachten Erfahrungen mit den Individualbegleitungen sind sowohl für das betroffene Kind, dessen Eltern und für uns als pädagogisches Personal durchwegs sehr positiv, hilfreich und wertvoll.

Unser Motto nach Maria Montessori: „So wenig Hilfe wie möglich, soviel Hilfe wie nötig“.

Erika Pap und Gabriella Gloning/Fröschegruppe

Gänseblümchen auf dem Bauernhof

Wir, die Gänseblümchen, haben uns in den letzten Wochen mit dem Thema „Bauernhof“ beschäftigt. Wir haben besprochen, welche Tiere es auf einem Bauernhof gibt und wer schon mal auf einem Bauernhof war. Dazu haben wir entsprechende thematische Spielmaterialien, wie Bücher, Puzzles und Anderes zur Verfügung gestellt und verschiedene kreative und hauswirtschaftliche Angebote, eine Klanggeschichte und ein Kamishibaitheater durchgeführt.

Da bei uns in der Gruppe ein Kind das Glück hat auf einem Hof mit Hühnern, Feld und Landwirtschaftsfahrzeugen zu wohnen, duften wir uns den Bauernhof mal anschauen und sogar die frischen Eier kosten.

Da auf den meisten Bauernhöfen eine Katze dazu gehört und von den Kindern sehr präsent und beliebt ist, haben wir in der Gruppe das Spiellied „Katzentatzentanz“ gesungen und gespielt. Jedes Kind hatte die Gelegenheit in die Rollen verschiedener Tiere zu schlupfen.

Als Abschluss unseres Projektes haben wir die Eltern zu einem Gruppenfest eingeladen, wo wir, natürlich, unseren „Katzentatzentanz“ vorgeführt haben und gleichzeitig auch unsere „Großen“ in den Kindergarten verabschiedet haben. Trotz Gewitters war es ein sehr schönes gelungenes Fest und alle Familien waren da.

Ulyana Merker/Gänseblümchengruppe

Sonderaktion auf dem Parkplatz

Nun ist Schluss mit lustig! Mitarbeiter, zusammen mit der Leitung Frau Strätling-Busch, haben mit einem anschaulichen Plakat auf die Missstände der Parkplatzsituation aufmerksam gemacht.

Wir hoffen, dass die freundliche Botschaft bei den „fremden“ Parken ankommt und so die teilweise gefährliche Bring- und Abholzeit sich dadurch entspannt.

Gerne dürfen Sie als Eltern uns dabei unterstützen und „Fremdparker“ ansprechen. Die Aktion soll noch wiederholt werden, um möglichst nachhaltig zu wirken. Außerdem wird demnächst ein entsprechendes Banner am Parkplatz montiert, das man hoffentlich nicht mehr so leicht übersehen kann.

Knipfer/Stellvertretung

Ulrichswallfahrt 2023 „Mit dem Ohr des Herzens“

Die schlauen Füchse sind dabei.

Zum Auftakt des Ulrichjubiläums gab es eine besondere Kita-Wallfahrt. Schon vorher haben wir uns mit dem Leben des Hl. Ulrich beschäftigt, Lieder eingeübt und überlegt, was es wohl heißt mit dem Herzen zu hören.

Am 5. Juli war es dann soweit. 34 schlaue Füchse machten sich mit dem Bus auf den Weg in die Stadt und zogen mit ihrem Wallfahrtskreuz die Maximilianstraße hinauf zu St. Ulrich und Afra. Dort gab es ein buntes Programm mit Workshops rund um das Thema „Mit dem Ohr des Herzens“. Mittags begrüßte uns dann Bischof Bertram Meier. Mit ihm und vielen hundert Kindern aus dem ganzen Bistum Augsburg zogen wir singend in die Kirche ein.

Wir erlebten einen wunderschönen Gottesdienst in dem jedes Kind einzeln gesegnet wurde. Am Ende bekam noch jeder einen Fisch (aus Hefeteig) – der Insignie des Hl. Ulrichs.

Strohmeier-Woppowa/Bärengruppe

Gottes starke Töchter

Frauen in der Bibel sind unterrepräsentiert, umso spannender ist es, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Frau Strätling-Busch, unserer Kitaleitung, war es ein Anliegen, diese Frauen sichtbar zu machen, gerade in einem Bereich, wie der Kindertagesstätte, in der Frauen alles andere als unterrepräsentiert sind. Schnell war die Idee eines „Frauenweges“ geboren, fehlte nur noch die Umsetzung.

Schnell fand sich ein Team, bestehend aus Frau Strätling-Busch, Frau Knipfer, Frau Strohmeier-Woppowa und Herrn Kusterer, das motoviert an die Vorbereitung ging. Und so wurden zwei Nachmittage für das gesamte Kitapersonal geplant und umgesetzt.

Zu Beginn fand ein interessanter Abriss zum Gottesbild der damaligen biblischen Zeit und die Rolle der Frauen in der Gesellschaft statt. Anschließend wurden sechs Frauen unter Einbeziehung von biblischen Erzählfiguren vorgestellt. Aus dem Alten Testament: Sara, Mirjam, Rut und aus dem Neuen Testament: Maria, die Mutter Gottes, Maria Magdalena und die Frau am Jakobsbrunnen. In Kleingruppen setzten sich die PädagogInnen anhand von Texten und Impulsfragen mit je einer Frau auseinander.

Beim anschließenden Austausch kam unter anderem heraus, dass sich vielen ein neuer Blick auf die Frauenfiguren eröffnete und ihr damaliges Leben viele Parallelen zu unseren heutigen Lebensgeschichten offenlegen. Dies kam auch in der neuen Haltung der biblischen Erzählfigur zum Ausdruck, in die die PädagogInnen sie bringen sollten.

Beim zweiten Treffen wurden alle kreativ – es sollte ein Bild gestaltet werden, das die inneren Eindrücke zum Ausdruck bringt. Material und Umsetzung waren dabei völlig frei. Dazu wurde ein kleiner Text geschrieben.

Das Ergebnis kann sich – wie Sie den Bildern entnehmen können – sehen lassen.

Im Durchgang unserer beiden Kitahäuser ist eine Galerie entstanden, die zum Kraftort werden kann. In der Mitte hängt ein Bild mit einem Spiegel, unterschrieben mit den Zeilen „Du bist ein geliebtes Kind Gottes“.

Diese Zusage gilt für uns alle!

Sandra Strohmeier-Woppowa/Bärengruppe

Einen Vormittag im Mittelalter – Sommerfest 2023

Nachdem das Sommerfest der Kita Christkönig aufgrund der Covid-Pandemie dreimal ausfallen musste, fand es am 13. Mai von 10 bis 14 Uhr im Kita- und Pfarrgarten endlich wieder statt. Das Thema des Tages war das Mittelalter. Für uns, wie für viele Eltern und Kinder war es das erste Sommerfest überhaupt und daher waren wir sehr gespannt, was dort geboten sein würde.


Obwohl wir um das großartige pädagogische Team wissen, waren wir erneut überrascht, mit wie vielen kreativen Ideen, Liebe zum Detail und Teamwork das Sommerfest umgesetzt wurde. Alle Gruppen hatten etwas zur mittelalterlichen Dekoration beigetragen – beispielsweise mit einem selbst gestalteten Gruppenwappen, Girlanden und Fahnen.

Für Essen und Trinken war auch gesorgt: Organisiert durch den Elternbeirat und unterstützt von vielen Eltern konnten Wurstsemmeln, Schupfnudeln, Quiche-Muffins und Waffeln, sowie Getränke und Kaffee angeboten werden. Wir bedanken uns sehr herzlich auch bei der ARGE Hammerschmiede, die uns ihren Grillwagen für dieses Ereignis zur Verfügung gestellt haben. Mit der Unterstützung aller Eltern und dem großen Engagement des Elternbeirates konnten wir so einen satten Gewinn von 915,99 € erwirtschaften, der unter anderem in unser neues Klettergerüst fließen soll.

Ganz besonders beeindruckt haben uns jedoch die vielen thematisch passenden Stationen, die für alle Altersstufen etwas boten: Stockbrot grillen, Bogen schießen, ein Märchenzelt, Dosen werfen, Schubkarren-Rennen, Schätze ausbuddeln und Kronen gestalten sind nur einige der Dinge, die die Kinder besuchen konnten, um sich wie mittelalterliche Ritter und Königinnen zu fühlen. Die Hortkinder aus der Neptungruppe haben zu dieser Gelegenheit ein selbst entworfenes Theaterstück einstudiert und zwei mal mutig und mit vollem Erfolg am Sommerfest aufgeführt.

Über diese tolle Umsetzung des Themas hinaus, war das Sommerfest eine gute Gelegenheit sich mit anderen Eltern und den Erzieher*innen jenseits des Alltags auszutauschen, sich kennen zu lernen und sich wieder als Kita-Familie zu begreifen. Für uns war erst mit dem Erleben des Sommerfestes spürbar, was uns hier die letzten Jahre gefehlt hat.


Vielen Dank an alle, die diesen schönen Tag möglich gemacht haben.
Familie Bordon/Igel- und Pusteblumeneltern